Die Story
Es begann im Herbst 2004: Ich fand auf dem Dachboden eine verstaubte CD-Rom - das PC-Spiel "Grand Prix Legends". Ein Rennspiel aus dem Jahre 1998.
Nachdem ausgiebigem Spielen und tieferem Eintauchen in die Welt von Grand Prix Legends stieß ich schließlich auch auf Grand Prix Legends Filme - Machinima. GPL-Filme von Barchetta, Kinst VonSterga, GXTracker, Kevin Clark und vielen anderen haben mich sehr inspiriert und daraufhin machte ich meinen ersten Machinima: "DQ".
Während einer Fahrradtour kam ich durch eine Landschaft, die mich
sehr an die Rennstrecke "Dundrod Ulster TT" (kreiert von Jim Pearson) erinnerte.
Hier kam mir die Anregung für einen neuen Film:
Ein Rennfahrer (Morton Endahl) - vor Jahren - durch den Unfalltod seines
Freundes traumatisiert kehrt erneut an den Unglücksort zurück und stellt sich in
einem dramatischen Rennen erneut dem damaligen Kontrahenten (Ryan Phillips)
seines Freundes. Die Begegnung mit einer Frau verändert unerwartet und
nachhaltig sein Leben.
Mein Ansatze war die Nachbildung des Kinos der 60er Jahre hinsichtlich Atmosphäre und Geschwindigkeit in der Sterilität einer digitalen Umgebung. Der Versuch die Beschränkungen des Genres (Rennsport) und einer veralteten Grafikengine durch extensive Bearbeitung zu kompensieren. Das führte zu einer ruhigen, sentimentalen Collage die durch eine sich langsam entwickelnde Geschichte zusammengehalten wird.
Ohne den Rückhalt und die Unterstützung meiner Frau wäre die Realisation nicht möglich gewesen. Dafür Danke ich ihr.
Rudolf Görtz, Hamburg im Frühjahr 2007